MP2 - Eine Mobile-Payment-Studie anhand von Nutzungsszenarien

Die Untersuchung baut auf den Ergebnissen der Studie MP1 auf. Der dort verfolgte, eher theoretische Ansatz wird hierbei um 40 konkrete Alltagssituationen (Nutzungsszenarien) erweitert, die sich den fünf Bezahlszenarien zuordnen lassen. Auf deren Basis werden die Präferenzen erhoben und verglichen. In dieser Studie werden erste konkrete Aussagen zu den Präferenzunterschieden zwischen verschiedenen Bezahlszenarien, Nutzungsszenarien und Betragshöhen hinsichtlich der bekannten Akzeptanzkriterien sowie der gewünschten Abrechnungsart und dem gewünschten Intermediär abgeleitet. Ziel ist es, Marktbewegungen zu analysieren sowie den Betreibern mobiler Bezahlverfahren im Sinne der angewandten Forschung konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der Verfahren geben zu können. Der Beitrag "Nutzungsszenarien für mobile Bezahlverfahren" (Eisenmann, Linck und Pousttchi, 2004) gibt einen Überblick über die Nutzungspräferenzen potentieller Mobile-Payment-Kunden. Aussagen zu Präferenzen bzgl. der bevorzugten Abrechnungsart und des gewünschten Betreibers des Bezahlverfahrens in den Bezahlszenarien Mobile Commerce (MC), Electronic Commerce (EC), Stationary Merchant Automat (SMA), Stationary Merchant Person (SMP) und Customer-to-Customer (C2C), werden anhand den anschaulicher Alltagssituationen (Nutzungsszenarien) getroffen werden. Diese Verringerung der Abstraktionsebene sollte das Antworten für den Nutzer erheblich erleichtern, da sich dieser jeweils nur einem konkret vorgegebenen und bildlich vorstellbaren Nutzungsszenario gegenüber sah.